Militia Templi - Präzeptorei der deutschen Sprache


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Militia Templi - Präzeptorei der deutschen Sprache

Die Regel > Kapitel I-XX

Prolog


Unser Wort richtet sich vor allem an diejenigen, welche den eigenen Willen gering achten und mit Reinheit und Mut in der Ritterschaft des wahren und höchsten Souveräns zu dienen wünschen. Sie ziehen es vor, sich die erlauchte Rüstung des Gehorsams anzulegen die eigene Pflicht mit emsigem Fleiß und Ausdauer erfüllend, damit sie am Ende das Ziel erreichen können.

Wir ermuntern Euch daher Euch zu beeilen, um in Ewigkeit vereint zu werden mit der Zahl derer, die unser Herr unter den Sündern erwählte und welche ER aus freier Barmherzigkeit zur Verteidigung der Heiligen Kirche eingesetzt hat.

Wer immer Du auch seist Ritter Christi, der Du eine so heilige Art des Lebens wählst, Du mußt in Deinem Beruf eine reine Aufmerksamkeit und eine feste Ausdauer anwenden. Dieses wird von Gott als so würdig, heilig und erhaben anerkannt, daß wenn Du ihn mit Ausdauer beobachtest, Dir dafür die Gnade gegeben wird unter den Rittern zu sein, welche für Christus ihr Leben hingaben.

In diesem Bekenntnis erblühte und glänzte der Orden der Ritterschaft bis zu dem Zeitpunkt, da er die Liebe zur Gerechtigkeit ablehnte und nicht mehr, wie es seine Aufgabe war, die Armen und die Kirche verteidigte.

Wir vertrauen dieser Schrift das an, was sorgfältigst von dem Hohen Kapitel der „Militia Templi“ überprüft wurde, damit der Inhalt nicht mehr verloren gehe und er ohne Verlust aufbewahrt werden kann; damit die armen Ritter Christi, ihren geraden Weg folgend, zum Höchsten Schöpfer für welchen sie kämpfen gelangen, dessen „Süße um ein vielfaches die des Honigs übersteigt – verglichen mit IHM ist der Honig bitter wie Wermut“ – und für IHN kämpfen können, bis ER wiederkommt.

Amen.


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