Militia Templi - Präzeptorei der deutschen Sprache


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Militia Templi - Präzeptorei der deutschen Sprache

Die Regel > Kapitel I-XX

Fünftes Kapitel

(Vom Stundengebet)


Die Ritter und alle welche mit ihnen unter den Insignien unseres Herrn Jesus Christus und unserer Lieben Frau in der „Militia Templi“ – für die Rettung ihrer Seele – kämpfen, flehen Gott, den Herrn aller Dinge, in voller Demut und aufrichtiger Ergebenheit, täglich an.

Die Ritter rezitieren das Stundengebet entsprechend den Bräuchen der römischen Kirche, wenn möglich alle Tagzeiten, aber wenn dieses nicht möglich sein sollte, sollten sie immer die Möglichkeit finden, zumindest die Laudes oder die Vesper zu beten.


Eingedenk dessen was der HERR gesagt hat: „Wo zwei oder drei in meinem Namen sich zusammenfinden, werde ich in ihrer Mitte sein“, bemühen sich die Ritter, so oft wie möglich, das Stundengebet in Gemeinschaft zu rezitieren, in der genauen Beachtung der vorgesehenen Zeremonien. Und das gilt speziell für die Vesper.


Wenn ein Ritter verhindert ist das Brevier zu beten, spricht er ein Vater Unser, zehn Ave Maria, ein Gloria und ein Requiem Aeternam.


Die Damen sollen sich so oft wie möglich den Rittern anschließen, um gemeinsam das Stundengebet zu rezitieren. Es ist lobenswert wenn sie es auch allein beten. Aber sie können ruhig ein Gesetz des heiligen Rosenkranzes für das Wohl der Militia, beten.


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